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Windenergie
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Die Windenergie, Wind-Energie oder Windkraft ist die großtechnische Nutzung des Windes als erneuerbare Energiequelle. Die Bewegungsenergie des Windes wird seit dem Altertum genutzt, um Energie aus der Umwelt fĂŒr technische Zwecke verfĂŒgbar zu machen. In der Vergangenheit wurde die mit WindmĂŒhlen verfĂŒgbar gemachte mechanische Energie direkt vor Ort genutzt um Maschinen und Vorrichtungen anzutreiben. Mit ihrer Hilfe wurde Korn zu Mehl gemahlen, Grundwasser an die ErdoberflĂ€che gefördert, oder SĂ€gewerke betrieben. Heute ist die Erzeugung von elektrischer Energie mit Windkraftanlagen die mit großem Abstand wichtigste Nutzung.

Ende 2024 waren weltweit Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt etwa 1136 GW installiert.cite-ref-gwec2025s85-1-0[1] Ende 2023 waren es 1021 GW gewesencite-ref-gwec2025s85-1-1[1]cite-ref-gwec2024s148-2-0[2] (2022: 906 GWcite-ref-gwec-global-wind-report-2023-3-0[3]). 2024 lieferten die weltweit installierten Anlagen rund 2.494 TWh elektrischer Energie; entsprechend etwa 8,1 % der weltweiten Stromproduktion.cite-ref-4[4] Auf guten Standorten waren die Stromgestehungskosten von Windkraftanlagen bereits 2013 gĂŒnstiger als die Stromgestehungskosten neuer Kohle- und Kernkraftwerke.cite-ref-heuck-2013-43-5-0[5] AbhĂ€ngig von verschiedenen Faktoren wie z. B. Windhöffigkeit (meint hier: quantitativ und qualitativ geeignetes Windvorkommen – vor Ort) und Anlagenauslegung erreichen Windkraftanlagen etwa zwischen 1.400 und ĂŒber 5.000 Volllaststunden (letzteres auf den besten Offshore-Standorten).cite-ref-6[6]

Contents

‱ Potential
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte der Windenergienutzung

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Hauptartikel

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Geschichte der Windenergienutzung

Wann die ersten WindmĂŒhlen errichtet wurden, ist umstritten. Nach schriftlichen Überlieferungen aus dem Codex Hammurapi wurden sie vor mehr als 4.000 Jahren genutzt,cite-ref-michalak-7-0[7] andere Forscher betrachten ihren Einsatz erst fĂŒr das 7. Jahrhundert nach Christus als belegt.cite-ref-malanima-97f-8-0[8] In Europa datieren die Ă€ltesten ErwĂ€hnungen aus England in die Mitte des 9. Jahrhunderts nach Christus, im 11. Jahrhundert sind sie in Frankreich nachgewiesen. Im 13. Jahrhundert hatten sie sich bis nach Polen verbreitet.cite-ref-michalak-7-1[7] Eingesetzt wurde die Windenergie zur Verrichtung mechanischer Arbeit mit Hilfe von WindmĂŒhlen und Wasserpumpen.

In Europa existierten im 19. Jahrhundert einige 100.000 WindrĂ€der, die bei guten WindverhĂ€ltnissen bis zu 25–30 kW Leistung erzielten.cite-ref-9[9] In Frankreich, England, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Finnland gab es in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts zwischen 50.000 und 60.000 WindmĂŒhlen.cite-ref-malanima-97f-8-1[8] Um 1900 waren alleine in den Nordsee-Anrainerstaaten etwa 30.000 WindmĂŒhlen mit einer Gesamtleistung von mehreren 100 MW in Betrieb.cite-ref-10[10] Insbesondere in den Niederlanden waren WindmĂŒhlen stark verbreitet, hier gab es in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts alleine etwa 9.000 MĂŒhlen. Einsatzzwecke waren das Mahlen von Getreide, die Baumwollspinnerei und die Tuchwalkerei, zudem dienten die MĂŒhlen als Kraftquelle fĂŒr das Stoßen von Leder, das SĂ€gen von Holz, die Herstellung von Öl, Papier und Tabak sowie das EntwĂ€ssern von Sumpfgebieten oder unter dem Meeresspiegel liegenden LandflĂ€chen.cite-ref-malanima-97f-8-2[8]

In Deutschland stieg die Zahl der WindmĂŒhlen wĂ€hrend der Industriellen Revolution zunĂ€chst bis zur Hochindustrialisierung weiter an und erreichte in den 1880er Jahren ihr Maximum.cite-ref-11[11] In den Jahrzehnten darauf wurden viele der WindmĂŒhlen sukzessive durch fossile Kraftquellen bzw. elektrische Antriebe ersetzt. 1895 waren in Deutschland rund 18.000 WindmĂŒhlen in Betrieb. Man schĂ€tzt, dass 1914 etwa 11.400 und 1933 noch 4.000 bis 5.000 WindmĂŒhlen betrieben wurden.cite-ref-12[12] Ebenfalls bedeutend waren Windpumpen; die vielflĂŒgeligen Western-WindrĂ€der mit einer Leistung von wenigen 100 Watt waren weit verbreitet. Bis ca. 1930 wurden ĂŒber sechs Millionen Westernmills produziert, von denen noch immer ca. 150.000 vorhanden sind.cite-ref-13[13] Die ab 1854 in den USA entwickelten Western-WindrĂ€der (eng. Western Mill) verbreiteten sich als Wasserpumpe in Nord- und SĂŒdamerika, Australien und Teilen von Afrika und wurden spĂ€ter auch zur Stromerzeugung genutzt. In den USA gab es etwa 1000 Hersteller von WindmĂŒhlen, die jedoch nach dem Boom nahezu vollstĂ€ndig vom Markt verschwanden.

Nach der Entdeckung der ElektrizitĂ€t und der Erfindung des Generators lag der Gedanke der Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung nahe. Die ersten Windkraftanlagen zur Stromerzeugung wurden im spĂ€ten 19. Jahrhundert errichtet und blieben bis nach dem Zweiten Weltkrieg, als erste grĂ¶ĂŸere Anlagen mit wenigen 100 kW auf den Markt kamen, weitgehend unverĂ€ndert. Seit den Ölpreiskrisen in den 1970er Jahren wird weltweit verstĂ€rkt nach Alternativen zur Energieerzeugung gesucht, womit auch die Entwicklung moderner Windkraftanlagen vorangetrieben wurde. 1979 begannen verschiedene dĂ€nische Unternehmen, Windkraftanlagen in Serie zu fertigen. Seit den frĂŒhen 1990er Jahren gehört die Windindustrie zu den am schnellsten wachsenden Industriebranchen der Welt.cite-ref-14[14]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in den amerikanisch besetzten Gebieten in Bayern mehrere tausend und in Oberösterreich zahlreiche Western-WindrĂ€der (Westernmills) aufgebaut, um Wasser zu pumpen. Um 1958 bzw. um 1970 waren noch einige zu sehen, ĂŒberlebt bis heute in Bayern hat nur eine in Dietmannsried im AllgĂ€u. Jene in Unterroithen in Oberösterreich ist Wahrzeichen von Edt bei Lambach und im 1980 verliehenen Wappen symbolisch golden und 12-flĂŒgelig dargestellt.

Stromerzeugung

→

Hauptartikel

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Windkraftanlage

und

Windpark

Die Windenergie gilt aufgrund ihrer weltweiten VerfĂŒgbarkeit, ihrer niedrigen Kosten sowie ihres technologischen Entwicklungsstandes als eine der vielversprechendsten regenerativen Energiequellen.cite-ref-15[15] Sie zĂ€hlt mittlerweile zu den Mainstream­technologien in der Stromproduktion und spielt, auch aufgrund technologischer Fortschritte sowie der wirtschaftlichen KonkurrenzfĂ€higkeit in vielen MĂ€rkten weltweit, eine zentrale Rolle in der Energiepolitik und den Energiestrategien in einer wachsenden Anzahl von Staaten der Erde.cite-ref-16[16]

Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf See und allen Landstandorten (KĂŒste, Binnenland, Gebirge) zur Stromerzeugung eingesetzt werden. HĂ€ufig wird nur zwischen der Windenergienutzung an Land (onshore) und der Nutzung auf See in Offshore-Windparks unterschieden. Bisher ist vor allem die Windenergie an Land von Bedeutung, wĂ€hrend die Offshore-Windenergie Ende 2023 einen Anteil von ca. 7,4 % an der globalen installierten Leistung hattecite-ref-gwec2024s149-17-0[17] (2017: 3,5 %cite-ref-gwec-2017-18-0[18]). Auch langfristig wird mit einer Dominanz des Onshore-Sektors gerechnet, allerdings mit steigendem Anteil der Offshore-Installationen.

Physikalische Grundlagen

Leistungsdichte des Windes

Die Dichte der kinetischen Energie der Strömung steigt quadratisch mit der Windgeschwindigkeit v und hĂ€ngt von der Luftdichte ρ ab:

w = ρ ρ 2 v 2 {\displaystyle w={\frac {\rho }{2}}v^{2}} .

Bei einer Windgeschwindigkeit von 8 m/s (≈ WindstĂ€rke 4 Bft) betrĂ€gt sie knapp 40 J/mÂł.

Diese Energie wird mit dem Wind herantransportiert. In der freien Strömung weit vor dem Rotor der Windkraftanlage betrÀgt die Leistungsdichte dieses Transports

w v = ρ ρ 2 v 3 {\displaystyle wv={\frac {\rho }{2}}v^{3}} ,

im Beispiel wĂ€re die Windleistungsdichte also 320 W/mÂČ.

Aufgrund dieses starken Anstiegs der Leistungsdichte mit der Windgeschwindigkeit sind windreiche Standorte besonders interessant. Die Turmhöhe spielt dabei eine große Rolle, besonders im Binnenland, wo Bodenrauigkeit (Bebauung und Vegetation) die Windgeschwindigkeit verringert und den Turbulenzgrad erhöht.

Verlustloser Leistungsbeiwert

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Hauptartikel

:

Betzsches Gesetz

Die LeistungsfĂ€higkeit eines Windrotors wird ĂŒblicherweise ausgedrĂŒckt, indem seine an die Welle abgegebene Leistung auf die RotorflĂ€che und auf die Leistungsdichte des Windes bezogen wird. Dieser Bruchteil wird nach Albert Betz als Leistungsbeiwert cP bezeichnet, umgangssprachlich auch als Erntegrad. Betz leitete 1920 aus grundlegenden physikalischen Prinzipien einen maximal erreichbaren Leistungsbeiwert ab. Der Grund fĂŒr die Begrenzung ist, dass durch die Leistungsentnahme die Strömungsgeschwindigkeit sinkt, die Luftpakete in Strömungsrichtung kĂŒrzer werden und die Stromlinien ihre AbstĂ€nde zueinander vergrĂ¶ĂŸern, siehe Abbildung. Je stĂ€rker der Wind abgebremst wird, desto mehr strömt ungenutzt am Rotor vorbei. Das Optimum von 16/27 = 59,3 % wĂŒrde durch einen verlustlosen Rotor erreicht, der die Strömung durch einen Staudruck von 8/9 der Energiedichte des Windes auf 1/3 der Windgeschwindigkeit abbremst.cite-ref-19[19] Der Rest dieser Leistung befindet sich noch in der Strömung: 1/3 = 9/27 in den StromfĂ€den, die dem Rotor ausgewichen sind, 1/9 von 2/3 = 2/27 in der abgebremsten Luftmasse.

Leistungsgrenzen und Verluste

Wie alle Maschinen erreichen auch reale Windkraftanlagen das theoretische Maximum nicht. Aerodynamische Verluste ergeben sich durch Luftreibung an den BlĂ€ttern, durch Wirbelschleppen an den Blattspitzen und durch Drall im Nachlauf des Rotors. Bei modernen Anlagen reduzieren diese Verluste den Leistungsbeiwert von cP,Betz ≈ 0,593 auf cP = 0,4 bis 0,5. Von den genannten 320 W/mÂČ sind also bis zu 160 W/mÂČ zu erwarten. Ein Rotor mit 113 m Durchmesser (10.000 mÂČ FlĂ€che) gibt dann 1,6 Megawatt an die Welle ab. Zur Berechnung der Leistung am Netzanschluss mĂŒssen zusĂ€tzlich noch die Wirkungsgrade aller mechanischen und elektrischen Maschinenteile berĂŒcksichtigt werden.

Der Leistungsbeiwert des Rotors wird beim Vergleich verschiedener Bauarten oft ĂŒberbewertet. Ein um zehn Prozent niedrigerer Leistungsbeiwert kann durch eine fĂŒnfprozentige Erhöhung des Rotordurchmessers ausgeglichen werden. FĂŒr den wirtschaftlichen Erfolg ist es von höherer Bedeutung, mit gegebenem Materialeinsatz eine möglichst große RotorflĂ€che abzudecken. In dieser Hinsicht ist die heute ĂŒbliche Bauform mit horizontaler Drehachse und wenigen schlanken RotorblĂ€ttern anderen Bauformen ĂŒberlegen.cite-ref-d-rner-20-0[20]

Nennleistung

Zu unterscheiden ist zwischen der installierten elektrischen Nennleistung einer Windkraftanlage, die sich aus der technischen Konstruktion ergibt, und der tatsĂ€chlich am jeweiligen Standort im Jahresdurchschnitt erzielten Leistung, die sich aus einer Reihe weiterer Faktoren ergibt, und grundsĂ€tzlich weit niedriger ist (siehe Grafik Windeinspeisung unten), da die Windkraftanlage den grĂ¶ĂŸten Teil des Jahres im Teillastbereich arbeitet. Bei der Planung werden Daten aus Wetterbeobachtungen (Windgeschwindigkeit und Windrichtung) verwendet, um daraus eine Prognose zu berechnen. Diese Prognosen sind Mittelwerte. Die Windenergieerzeugung kann in verschiedenen Jahren stark voneinander abweichen. Langzeitbetrachtungen sind fĂŒr eine großmaßstĂ€bliche Nutzung der Windenergie und fĂŒr die Planung von Stromnetzen und SpeicherkapazitĂ€ten unerlĂ€sslich.

Der Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und erzielter Leistung wird durch eine Leistungskennlinie beschrieben, die fĂŒr jeden Anlagetyp durch Messung ermittelt wird.cite-ref-0-21-0[21] Die erzielbare Leistung nimmt dabei zunĂ€chst mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit zu. Das bedeutet, dass doppelte Windgeschwindigkeit zu einem 8-fachen Windenergieertrag fĂŒhrt und umgekehrt eine Halbierung der Windgeschwindigkeit den Ertrag auf 1/8 sinken lĂ€sst. Dies trĂ€gt mit zu den hohen Schwankungen der Windenergieeinspeisung bei. Allerdings werden Maximalleistungen der Anlagen schon bei relativ niedrigeren (und hĂ€ufigen) Windgeschwindigkeiten erreicht. Wird die Nennwindgeschwindigkeit ĂŒberschritten, werden die RotorenblĂ€tter mit der Pitchregelung stĂŒckweise aus dem Wind herausgedreht, um möglichst lange die Nennleistung halten zu können. Überschreitet die Windgeschwindigkeit die Abschaltgeschwindigkeit, so schaltet die Windkraftanlage ab, um BeschĂ€digungen zu vermeiden. Somit erhĂ€lt man eine AbhĂ€ngigkeit zwischen Windgeschwindigkeit und Leistung, die zunĂ€chst mit der dritten Potenz ansteigt, dann eine Weile konstant ist und schließlich relativ abrupt auf Null geht.cite-ref-22[22]

Die Windgeschwindigkeit und ihre HĂ€ufigkeitsverteilung ist daher ein SchlĂŒsselfaktor fĂŒr die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen und Windparks.

Die HÀufigkeitsverteilung der erzeugten Windleistung kann mit der Weibull-Verteilung gut angenÀhert werden. Dieselbe Verteilungsart beschreibt auch die HÀufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit.

Wegen der hohen VariabilitÀt ist eine möglichst genaue Prognose der erwarteten Einspeisung aus Windkraftquellen (Windleistungsvorhersage) unerlÀsslich, um eine entsprechende Planung und Verteilung im elektrischen Stromnetz vornehmen zu können.

Potential

Weltweit

2015 haben Wissenschaftler des Max-Planck-Institut fĂŒr Biogeochemie die physikalischen Randbedingungen fĂŒr den weiteren Ausbau der Windenergie untersucht. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass großangelegte Windparks in windreichen Regionen auf eine Leistung von maximal 1 Watt/mÂČ kommen können. Als ursĂ€chlich fĂŒr die geringe Leistung wird in der Studie der Bremseffekt gesehen, der auf den Wind wirkt, wenn viele Windkraftanlagen in einer Region installiert sind. Der derzeitige Ausbaustatus der Windkraft liegt allerdings noch weit unter den hier beschriebenen Grenzen.cite-ref-23[23]

Weltweit bietet die bodennahe Windenergie nach einer 2013 im Fachjournal Nature Climate Change erschienenen Arbeit theoretisch Potential fĂŒr ĂŒber 400 Terawatt Leistung. WĂŒrde zusĂ€tzlich die Energie der Höhenwinde genutzt, wĂ€ren sogar 1.800 Terawatt möglich, etwa das 100-Fache des derzeitigen weltweiten Energiebedarfs. Bei der Nutzung des gesamten Potentials der Windenergie hĂ€tte dies ausgeprĂ€gte VerĂ€nderungen des Klimas zur Folge; bei der Nutzung von nur 18 Terawatt, was dem aktuellen WeltprimĂ€renergiebedarf entspricht, wĂ€ren keine wesentlichen EinflĂŒsse auf das Klima zu erwarten. Es gilt daher als unwahrscheinlich, dass das geophysikalische Windenergiepotential dem Ausbau der Windstromerzeugung Grenzen setzt.cite-ref-geophysical-limits-24-0[24]

2009 ermittelten Forscher der Harvard-UniversitĂ€t unter konservativen Annahmen das globale Windenergiepotential und kamen zu dem Ergebnis, dass es den Weltenergiebedarf weit ĂŒbersteigt: den damaligen Bedarf an elektrischer Energie um das 40-Fache, den Gesamtenergiebedarf um das 5-Fache.cite-ref-pmid-19549865-25-0[25] Laut einer ebenfalls 2009 veröffentlichten Strömungs-Modellrechnung der Stanford University wĂŒrden Windkraftanlagen, sollten sie den gesamten heutigen Weltenergiebedarf decken, den Energiegehalt der unteren Luftschicht um circa 0,007 % verringern. Dies sei jedoch mindestens eine GrĂ¶ĂŸenordnung kleiner als der Einfluss durch Besiedlung und durch Aerosole aus Abgasen. Die Aufheizeffekte durch Stromerzeugung mit Windkraftanlagen seien viel niedriger als die AbwĂ€rme thermischer Kraftwerke.cite-ref-26[26]

Deutschland

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Hauptartikel

:

Windenergie in Deutschland#Potential fĂŒr Ausbau

2013 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Studiecite-ref-27[27] zum bundesweiten FlĂ€chen- und Leistungspotential der Windenergie an Land. Das Potential wurde vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik auf Grundlage detaillierter Geodaten und moderner Windenergieanlagentechnik modelliert. Demnach stehen auf Basis der getroffenen Annahmen prinzipiell 13,8 Prozent der FlĂ€che Deutschlands fĂŒr die Windenergienutzung zur VerfĂŒgung. Dieses FlĂ€chenpotential ermöglicht eine installierte Leistung von rund 1190 GW mit einem jĂ€hrlichen Stromertrag von ca. 2900 TWh. Das realisierbare Potential der Windenergie an Land wird aber erheblich kleiner geschĂ€tzt, weil verschiedene Aspekte im Rahmen der Studie nicht betrachtet wurden (z. B. artenschutzrechtliche Belange oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen).

Schweiz

In der Schweiz gab es bis zum Jahr 2016 insgesamt nur 57 Turbinen an 37 Standorten. Der Beitrag der Windenergie zum Gesamtenergiebedarf lag bei 0,04 Prozent,cite-ref-28[28] auch vier Jahre spĂ€ter im Jahr 2020 verblieb der Anteil gemĂ€ĂŸ Rundungsregeln bei null Prozent.cite-ref-29[29] 2024 gibt es in der Schweiz rund 47 große Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von etwa 100,45 MW, die einen geringen, aber wachsenden Beitrag zur Stromproduktion liefern. Windenergie spielt insbesondere im Winter eine ergĂ€nzende Rolle, da sie saisonal mit Solar- und Wasserkraft kombiniert werden kann. Die Energiestrategie 2050 der Schweiz sieht vor, dass Windkraft bis 2050 etwa 7 % des Strombedarfs decken soll. FĂŒr den Ausbau erhalten Anlagen ab 2 MW InvestitionsbeitrĂ€ge, und große Projekte können als „von nationalem Interesse“ eingestuft werden.cite-ref-30[30] Die Akzeptanz von Windkraftanlagen nahm zwischen 2018 und 2022 eher ab; als Ausnahmen können am ehesten bereits durch Infrastruktur wie Skigebiete und auch Siedlungen verstellte Areale gesehen werden.cite-ref-31[31]cite-ref-32[32]

Im kleinrĂ€umigen aber windstarkencite-ref-windstark-33-0[33] Schweizer Mittelland bekĂ€mpften Windkraftgegner Anlagen, indem sie einen Mindestabstand von einem Kilometer zu Siedlungen forderten.cite-ref-kantonsrat2024-34-0[34] Mit einer solchen Regel kĂ€me zum Beispiel im ganzen Kanton ZĂŒrich nur ein winziges Gebiet am Stammerberg fĂŒr eine Windkraftanlage in Frage.cite-ref-35[35] Der ZĂŒrcher Kantonsrat lehnte einen Vorstoß zu einer Regel ab, welche grundsĂ€tzlich einen Kilometer Abstand vorsah und den Gemeinden dabei das Recht auf geringere AbstĂ€nde einrĂ€umte.cite-ref-kantonsrat2024-34-1[34] Im MĂ€rz 2024 wollte die Gemeinde Hinwil als Erste faktisch den Bau von Windkraftanlagen durch den Beschluss einer neuen Bau- und Zonenordnung verbieten. Die darin enthaltenen kommunalen AbstĂ€nde bedĂŒrfen jedoch einer Genehmigung durch die kantonale Baudirektion.cite-ref-36[36] In der Schweiz vergingen von der Planung bis zur Realisierung von Anlagen oft bis zu 25 Jahren. Auf dem Mont-Tramelan im Jura mussten noch 2024 deshalb technisch veraltete Anlagen erstellt werden, weil die Bewilligung die Technik von 2015 enthielt.cite-ref-37[37]

Wirtschaftlichkeit

Stromgestehungskosten und WettbewerbsfÀhigkeit

Bei der modernen Windenergienutzung handelt es sich um eine Technologie, die nach den AnfĂ€ngen in den spĂ€ten 1970er Jahren seit den 1990er Jahren in grĂ¶ĂŸerem Ausmaß zum Einsatz kommt. Die Verbesserungspotentiale werden allmĂ€hlich durch Skaleneffekte infolge weiterer Erforschung und der mittlerweile bei den meisten Herstellern etablierten industriellen Serienfertigung erschlossen, weshalb noch ein weiteres Kostensenkungspotential aufgrund technischer Weiterentwicklung besteht.cite-ref-39[39]

Windkraftanlagen können inzwischen in vielen FĂ€llen gĂŒnstiger elektrische Energie produzieren als konventionelle Kraftwerke.cite-ref-ram-40-0[40]cite-ref-fraunhofer-2021-41-0[41] Auch der Weltklimarat IPCC hielt in seinem 2022 erschienenen Sechsten Sachstandsbericht fest, dass die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen mittlerweile in vielen Regionen der Erde gĂŒnstiger ist als die Stromerzeugung mit fossilen EnergietrĂ€gern. Alleine zwischen 2015 und 2020 fielen die Kosten fĂŒr Windstromerzeugung um 45 %.cite-ref-42[42] Aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit kommt der Windenergie eine wichtige Rolle zur DĂ€mpfung des Strompreisanstiegs zu.cite-ref-43[43]

GrĂ¶ĂŸter Kostenfaktor bei der Windstromerzeugung sind die relativ hohen Anfangsinvestitionen in die Anlagen; die Betriebskosten (u. a. Wartung; ggf. Standortmiete) und die RĂŒckbau­kosten sind relativ gering. Praktisch weltweit sind auch Standorte im Binnenland wirtschaftlich nutzbar; auf guten Onshore-Standorten sind Windkraftanlagen schon seit 2008 ohne Förderung mit konventionellen Kraftwerken konkurrenzfĂ€hig.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]

Langfristig wird davon ausgegangen, dass die Windenergie entweder in der Zukunft die gĂŒnstigste Form der Stromproduktion seincite-ref-armaroli-46-0[46] oder hinter Photovoltaik-Großkraftwerken auf dem zweiten Rang liegen wird.cite-ref-ram-40-1[40] Wichtig bei solchen Vergleichen ist es, die tatsĂ€chlichen vollen Stromgestehungskosten der einzelnen Technologien ĂŒber ihren gesamten Betriebszeitraum anzusetzen. Der in diesem Kontext bisweilen angefĂŒhrte Strombörsen­preis ist hingegen ungeeignet, da er fĂŒr konventionelle Kraftwerke Werte ergibt, die aufgrund verschiedener struktureller Faktoren weit unterhalb ihrer Stromgestehungskosten liegen. Dadurch erscheint der Unterschied zwischen Windenergie und konventionellen Kraftwerken grĂ¶ĂŸer, als er in der RealitĂ€t ist.cite-ref-47[47] FĂŒr die Vollkosten der Versorgung sind auch Verteilung und Speicherung zu berĂŒcksichtigen, da Stromgestehungskosten nur einen Teil der Versorgungskosten widerspiegeln. Die Höhe der Netz- und Speicherkosten ist dabei von der Zusammensetzung der Erzeugung nicht unabhĂ€ngig.cite-ref-48[48]

In Deutschland lagen die Stromgestehungskosten von Onshore-Windkraftanlagen 2021 zwischen 3,94 und 8,29 Cent/kWh und lagen damit ebenfalls niedriger als bei fossilen Kraftwerken. Offshore-Windkraftanlagen hatten Stromgestehungskosten zwischen 7,23 €Cent/kWh und 12,13 €Cent/kWh, womit diese vergleichbar mit GuD-Kraftwerken und deutlich gĂŒnstiger als bei Braun- und Steinkohlekraftwerken waren.cite-ref-fraunhofer-2021-41-1[41]

Auf guten Standorten lagen die Stromgestehungskosten schon 2013 unterhalb derer neuer Kohle- und Kernkraftwerke.cite-ref-heuck-2013-43-5-1[5] In Brasilien, das zu den LĂ€ndern gehört, in denen die Nutzung der Windenergie im weltweiten Vergleich mit am gĂŒnstigsten ist, lagen die Stromgestehungskosten von Windkraftanlagen bereits 2012 bei unter 60 US-Dollar/MWh,cite-ref-49[49] umgerechnet ca. 51,6 Euro/MWh.

Förderung

Um die erwĂŒnschten Investitionen in Windenergie auch an Standorten mit geringerer Windhöffigkeit zu erleichtern, werden diese in vielen Staaten unabhĂ€ngig von politischer Ausrichtung gefördert. Mögliche Förderungsmaßnahmen sind:cite-ref-50[50]

‱ Förderung von Forschung und Entwicklung
‱ Förderung von Prototypen und Demonstrationsobjekten
‱ teilweise Übernahme der Investitionskosten
‱ GĂŒnstigere Kredite
‱ SteuervergĂŒnstigungen (z. B. PTC in den USA)
‱ Zahlungen auch fĂŒr nicht produzierten Strom (Geisterstrom)
‱ Garantiepreise fĂŒr erzeugten Strom (Einspeisetarif)

In Österreich liegt der Einspeisetarif fĂŒr Windkraft mit Stand Juli 2008 bei 7,8 ct/kWh fĂŒr bestehende Anlagen und bei 7,54 ct/kWh fĂŒr neue Anlagen.cite-ref-51[51]

In Deutschland betrug 2017 die nach EEG fĂŒr mindestens 5 Jahre gezahlte AnfangsvergĂŒtung fĂŒr Onshore-Windenergie 8,38 ct/kWh; die nach Ablauf der AnfangsvergĂŒtung gezahlte GrundvergĂŒtung lag bei 4,66 ct/kWh. Beide sanken jĂ€hrlich um 1,5 %. Mittlerweile ist die Grundlage fĂŒr die Förderung von Windenergie in Deutschland das MarktprĂ€mienmodell. Dabei ermittelt die Bundesnetzagentur zunĂ€chst ĂŒber eine Ausschreibung monatlich zuzubauender Mengen einen sogenannten anzulegenden Wert. Dies ist der Stromerlös in ct/kWh, fĂŒr den der Anbieter bereit ist, den entsprechenden Leistungszubau vorzunehmen. ErhĂ€lt der Anbieter den Zuschlag, so gilt fĂŒr ihn der von ihm gebotene anzulegende Wert (Pay-as-Bid). Aus der EEG-Umlage wird ihm jeden Monat expost die Differenz zwischen seinem anzulegenden Wert und dem spezifischen Preis, den ein typisches Windprofil im letzten Monat an der EPEX-SPOT erzielt hĂ€tte auf die von ihm erzeugte Menge vergĂŒtet. Die 2021 kontrahierten anzulegenden Werte liegen bei 6ct/kWh bei einem ungefĂ€hren Spotpreisniveau von 2,5 ct/kWh.cite-ref-52[52]

Als wichtigstes Kriterium fĂŒr den Ausbau nennen Gasch u. a. Planungssicherheit, wie sie vor allem bei Mindestpreissystemen auf Basis von EinspeisevergĂŒtungen erreicht wird. Erste Gesetze hierzu wurden 1981 in DĂ€nemark, 1991 in Deutschland und 1993 in Spanien erlassen und fĂŒhrten dort zu einem langfristigen und stabilem Ausbau der Windenergie. Als wenig zielfĂŒhrend gelten hingegen Quotensysteme, wie sie in England und bis 2002 in Frankreich existierten; ihr Erfolg wird mit „mĂ€ĂŸig bis null“ beziffert.cite-ref-robert-gasch-2013-53-0[53] Mittlerweile setzen viele Staaten auf Mindestpreissysteme (z. B. Deutschland, Spanien, Österreich, Frankreich, Portugal, Griechenland, Großbritannien), da auf diese Weise mehr installierte Leistung erzielt wird.cite-ref-54[54]

Nach 20 Jahren lĂ€uft die Förderung mittels einer festen EinspeisevergĂŒtung durch das EEG aus. Dies ist erstmals zum 1. Januar 2021 geschehen. Gleichzeitig wurden Windenergieanlagen traditionell fĂŒr eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt. Ende 2020 wurde befĂŒrchtet, dass aufgrund hoher Reparaturkosten und niedriger Börsenpreise hierdurch der Betrieb von vor dem 1. Januar 2021 installierten Windkraftanlagen unwirtschaftlich wird. Als Lösung wird allgemein das Repowering gesehen.cite-ref-55[55]

Vermeidung externer Kosten

Verglichen mit konventionellen Stromerzeugungsformen weist die Windenergie deutlich geringere externe Kosten auf. Dabei handelt es sich um nicht in die Strompreise mit einfließende Schadenseffekte durch Treibhausgas­emissionen, Luftschadstoffe usw., die sich z. B. im Klimawandel, Gesundheits- und MaterialschĂ€den sowie landwirtschaftliche Ertragsverluste Ă€ußern. Bei Kohlekraftwerken liegen die externen Kosten in Bereich von 6 bis 8 ct/kWh, bei GuD-Kraftwerken bei ca. 3 ct/kWh. Erneuerbare Energien liegen zumeist unter 0,5 ct/kWh, die Photovoltaik im Bereich von 1 ct/kWh. Unter Einbeziehung dieser externen Kosten ergeben sich fĂŒr die Windkraft deutlich niedrigere Vollkosten als bei der konventionellen Energieerzeugung und damit volkswirtschaftliche Einspareffekte.cite-ref-56[56] Unter anderem vermieden Windkraftanlagen 2017 in Deutschland Treibhausgasemissionen in Höhe von 71,2 Mio. Tonnen KohlenstoffdioxidĂ€quivalent.cite-ref-zeitreihen-2017-57-0[57]

Durch die verbesserten Möglichkeiten dezentraler Ökostromerzeugung entfallen im Idealfall Kosten fĂŒr Hoch- und Höchstspannungsleitungen.cite-ref-58[58]

Energiewirtschaftliche Aspekte

Bereitstellungssicherheit

Windenergie ist Teil eines Energiemix und bildet nur eine SĂ€ule der erneuerbaren Energien. Ihr Hauptnachteil ist – insbesondere bei Onshore-Anlagen – die unregelmĂ€ĂŸige, mit dem Wind schwankende Leistungsabgabe. Dies zeigt beispielhaft das dargestellte aggregierte Einspeiseprofil der Windparks in Deutschland und Luxemburg vom Januar 2020. Besonders die Onshore-Windeinspeisung zeichnet sich durch eine hohe VolatilitĂ€t aus. Dagegen zeigt die Offshore-Windeinspeisung ein deutlich gĂŒnstigeres Profil. Zwischen der mittleren Windeinspeisung insgesamt (an der linken Achse markiert) und der installierten Windleistung insgesamt (rechts markiert) lag im dargestellten Zeitraum ein Faktur von 2,8. Einer mittleren Einspeisung von 21,45 GW stand eine installierte Leistung von 60,84 GW gegenĂŒber. FĂŒr Offshore-Windparks lag im selben Zeitraum die installierte Leistung bei 7,5 GW und die mittlere Einspeisung bei 4,41 GW mit nur einem dazwischenliegenden Faktor von 1,7.cite-ref-59[59]

Maßgeblich ist die Summe der eingespeisten Windenergie ĂŒber grĂ¶ĂŸere Gebiete. Die großflĂ€chige Verteilung von Windkraftanlagen (z. B. im europĂ€ischen Maßstab) reduziert die relative VariabilitĂ€t der Windstromerzeugung deutlich. Hingegen ist die VolatilitĂ€t der Einspeisung in ganz Deutschland vergleichbar mit der eines einzelnen norddeutschen Standorts.cite-ref-60[60] 2012 betrug die maximale (am 3. Januar 2012 gemessene) onshore Einspeisung in Deutschland mit 24.086 MW etwa 78 % der installierten Gesamtnennleistung.cite-ref-61[61]

Andere erneuerbare Energien können ausgleichend wirken und haben ein im Mittel teils gegenlĂ€ufiges Angebotsverhalten.cite-ref-kaspar-62-1[62] Die ĂŒber mehrere Jahre gemittelte Kurve der Einspeiseleistung von Windenergieanlagen zeigt in Westeuropa im Durchschnitt tagsĂŒber höhere Mittelwerte als nachts und im Winter höhere als im Sommer, sie korreliert somit ĂŒber den Tagesverlauf wie auch jahreszeitlich mit dem im Mittel benötigten Strombedarf. In Deutschland wird in den Wintermonaten ĂŒblicherweise etwa doppelt so viel Windstrom erzeugt wie in den Sommermonaten.cite-ref-63[63]

Meteorologische Prognosesysteme ermöglichen es, die von Windparks in das Stromnetz eingespeiste Leistung per Windleistungsvorhersage im Bereich von Stunden bis zu Tagen im Voraus abzuschÀtzen. Bei einem Vorhersagezeitraum von 48 h bis 72 h betrÀgt die Genauigkeit 90 %, bei einer 6-Stunden-Vorhersage mehr als 95 %.

Regelenergiebedarf

Anlagen ĂŒber 100 MW mĂŒssen nach dem EEG ihre Erzeugung direktvermarkten. Das heißt, sie mĂŒssen wie konventionelle Erzeugungsanlagen eine viertelstundengenaue Einspeiseprognose fĂŒr den Folgetag erstellen und ihre Erzeugung auf dieser Basis an den EnergiehandelsmĂ€rkten vermarkten. Die Abweichung zwischen tatsĂ€chlich viertelstĂŒndlich eingespeisten Strommengen und den vermarkteten Mengen wird Ihnen vom Übertragungsnetzbetreiber ebenso wie konventionellen Erzeugern als Ausgleichsenergie in Rechnung gestellt. Große Windanlagenbetreiber tragen also wie konventionelle Erzeuger die wirtschaftlichen Risiken ihrer Prognoseabweichung, allerdings erhalten sie im Gegensatz zu diesen zusĂ€tzlich zu den Erlösen aus dem Verkauf an den StromhandelsmĂ€rkten eine sogenannte MarktprĂ€mie. Diese wird anlĂ€sslich der regelmĂ€ĂŸigen Ausschreibungen der Bundesnetzagentur fĂŒr neuzubauende Windanlagen fĂŒr jeden bezuschlagten Windpark individuell bestimmt.

Kleinere Anlagen erhalten nach dem EEG weiterhin eine FixvergĂŒtung nach dem EEG und tragen keine wirtschaftlichen Risiken aus der Abweichung. Die Abweichung landet dann direkt beim Übertragungsnetzbetreiber, der auch fĂŒr die Vermarktung dieser Anlagen zustĂ€ndig ist.

Obwohl die Abweichung der Windenergieanlagen durch Regelenergie gedeckt werden muss, sind die ausgeschriebenen Mengen fĂŒr Regelenergie insgesamt in den letzten Jahren nicht gestiegen.cite-ref-64[64] Auch StromausfĂ€lle sind in den letzten Jahren eher seltener geworden.cite-ref-65[65] Dies bedeutet, dass die unerwarteten Abweichungen durch die installierten Marktmechanismen gut abgefangen werden. Dazu trĂ€gt insbesondere der mittlerweile sehr liquide Intradayhandel bei, auf dem kurzfristig bekannt werdende Abweichungen noch bis 5 Minuten vor Lieferung glattgestellt werden können.

Auswirkung auf kurzfristige Stromhandelspreise

Die Windenergie trÀgt als erneuerbare Energie zum Merit-Order-Effekt bei und senkt durch die VerdrÀngung konventioneller Kraftwerke den Strompreis an der Börse. Die MarktprÀmie, die den Betreibern zusÀtzlich zum an der Börse erzielten Preis gezahlt wird, landet als EEG-Umlage beim Verbraucher und wirkt preiserhöhend. Der Nettopreiseffekt hÀngt von dem Vergleichskraftwerkspark und vielen anderen Effekten wie Windaufkommen und Rohstoffpreisen ab.

Wird an windstarken Tagen viel aus Windenergie erzeugter Strom eingespeist, sinkt der Großhandelspreis an der Strombörse. Ist wenig Windenergie vorhanden, steigt der Preis an der Strombörse. Die Strompreissenkung durch Windenergie entsteht durch die gesetzliche Abnahmepflicht fĂŒr produzierten Windstrom. Ist viel Strom aus Windenergie verfĂŒgbar, wird der Einsatz teurer konventioneller Kraftwerke, insbesondere Gaskraftwerke, („Grenzkosten-Theorie“) vermindert, was zu einem Absinken der Preise an der Strombörse fĂŒhrt. Im Jahr 2007 betrug dieser preisdĂ€mpfende Effekt ca. 5 Mrd. Euro.cite-ref-66[66] Im 2. Quartal 2008 kostete Strom an der Leipziger Strombörse im Mittel 8,495 ct/kWh, ging aber u. a. durch die verstĂ€rkte Einspeisung der erneuerbaren Energien bis 2012 auf ca. 4 ct/kWh zurĂŒck.cite-ref-67[67] Im Jahr 2022 fĂŒhrte jedoch der extreme Anstieg der Gaspreise ĂŒber den Merit-Order-Effekt wieder zu einem extremen Anstieg der Strompreise. Die Entspannung auf dem Gasmarkt ließ die extremen PreisausschlĂ€ge wieder zurĂŒckgehen. Das aktuelle Strompreisniveau (2024) an der Börse ist jedoch mit monatlichen Durchschnitts-Spotpreisen zwischen 6,1 und 10,1 ct/kWh und Terminpreisen fĂŒr die Folgejahre von ĂŒber 8 ct/kWh trotz gestiegener erneuerbarer Einspeisung unverĂ€ndert hoch.cite-ref-68[68]cite-ref-69[69]

ÜberschĂŒssige Erzeugungsmengen, die nicht produktiv genutzt werden können, Ă€ußern sich in Negativ- und Nullpreisen auf dem Strommarkt, die trotz Ausbau des europĂ€ischen Verbundnetzes und europaweiter Preiskopplung immer hĂ€ufiger werden.cite-ref-70[70]

| Jahr | in Anzahl Tage | Anzahl Negativstunden + Anzahl Nullstunden |
|---|---|---|
| 2015 | 25 | 126 |
| 2016 | 19 | 97 |
| 2017 | 24 | 146 + 3 |
| 2018 | 25 | 134 + 4 |
| 2019 | 39 | 211 + 1 |
| 2020 | 51 | 298 + 4 |

FĂŒr den Ausgleich der Unstetigkeit des Windes kommt die Umwandlung in Windgas oder auch Einspeisung in WĂ€rmenetze ĂŒber Power-to-Heat in Frage. Weitere Möglichkeiten, zukĂŒnftig den Anteil an Windstrom an der Gesamtstromerzeugung weiter zu erhöhen, sind:

‱ VerstĂ€rkung und Vermaschung des Hochspannungsnetzes mit benachbarten Regelzonen bzw. weiter entfernten Regionen und strategische Verteilung von Windkraftanlagen im so gebildeten Großraum,cite-ref-71[71]
‱ Kombination mit weiteren grundlastfĂ€higen regenerativen Energien zur GlĂ€ttung der Einspeisung,cite-ref-armaroli-46-1[46]
‱ Auslegung der Windkraftanlagen auf einen höheren KapazitĂ€tsfaktor durch Erhöhung der RotorflĂ€che bei gleichbleibender Nennleistung,
‱ Erhöhung der installierten Nennleistung und zeitweise Abschaltung bei LeistungsĂŒberschuss,
‱ Verbesserte Energiespeicherung,cite-ref-72[72] zum Beispiel durch Hubspeicherkraftwerke und Druckluftspeicherkraftwerke.

Möglicher großflĂ€chiger NichtverfĂŒgbarkeit von Windenergie wurde mit einer strategischen KapazitĂ€tsreserve Rechnung getragen.

Einspeisemanagement - Netzengpassmanagement

Aufgrund begrenzter NetzkapazitĂ€ten kann es insbesondere wĂ€hrend Starkwindphasen lokal bzw. regional zu Abschaltung bzw. Drosselung von Windkraftanlagen kommen (sogenanntes Einspeisemanagement). Die Abregelungsmengen wie auch die gezahlten VergĂŒtungen fĂŒr nicht erzeugten Strom, genannt Ausfallarbeit, stiegen in den letzten Jahren weitgehend kontinuierlich an.cite-ref-73[73]

| Jahr | Umfang in GWh | Kosten in Mio. € |
|---|---|---|
| 2013 | 555 | 44 |
| 2014 | 1.581 | 83 |
| 2015 | 4.722 | 478 |
| 2016 | 3.743 | 373 |
| 2017 | 5.518 | 610 |
| 2018 | 5.403 | 635,4 |
| 2019 | 6.482 | 709,5 |
| 2020 | 6.146 | 761,2 |

Der grĂ¶ĂŸte Teil der Ausfallarbeit in Deutschland beruht auf fehlenden NetzkapazitĂ€ten. 2020 trug die Windenergie an Land zu 67 %, die Windenergie auf See mit knapp 29 % bei. Abgeregelt wurden die Anlagen insbesondere in Schleswig-Holstein (50 %), gefolgt von Niedersachsen (34 %). 69 Prozent der Abregelungen wurden im Verteilernetz vorgenommen, allerdings lag der verursachende Netzengpass zu rund 79 Prozent im Übertragungsnetz bzw. in der Netzebene zwischen Übertragungs- und Verteilernetz.cite-ref-74[74]

In zahlreichen, zumeist dieselgestĂŒtzten Inselnetzen mit Windstromeinspeisung (Australien, Antarktis, Falklands, Bonaire), werden neben dem Demand Side Management zudem Batterien und teilweise auch Schwungradspeicher zur kurz- und mittelfristigen Netzstabilisierung und -optimierung eingesetzt, wobei relativ schlechte Wirkungsgrade aus wirtschaftlichen GrĂŒnden (Reduktion des sehr teuren Dieselstromanteils) akzeptiert werden können. Speicherung von Windstrom durch Wasserstoffelektrolyse und -verbrennung (siehe Wasserstoffspeicherung, Wasserstoffwirtschaft) und Schwungradspeicher wurde in einem Modellprojekt auf der norwegischen Insel Utsira erprobt, konnte aber bei Projektabschluss im Jahr 2011 keine wirtschaftliche TragfĂ€higkeit nachweisen.cite-ref-75[75]

Blindleistungsregelung

Ältere drehzahlstarre Windenergieanlagen mit Asynchrongeneratoren, die in der FrĂŒhphase der Windenergienutzung (d. h. von den 1970er bis in die frĂŒhen 1990er Jahre) zum Einsatz kamen, haben zum Teil Eigenschaften, die bei einem starken Ausbau Probleme im Netzbetrieb bereiten können; dies betrifft vor allem den sog. Blindstrom. Dem kann durch Blindstromkompensation abgeholfen werden; moderne drehzahlvariable Anlagen mit elektronischem Stromumrichter können den Blindstromanteil ohnehin nach den Anforderungen des Netzes beliebig einstellen und auch Spannungsschwankungen entgegenwirken, so dass sie sogar zur Netzstabilisierung beitragen können.cite-ref-76[76] Im Zuge des sogenannten Repowering sind zahlreiche alte Anlagen abgebaut worden.

Politische und ökologische Aspekte heutiger Nutzung

→

Hauptartikel

:

„Auswirkungen auf die Umwelt“ im Artikel Windkraftanlage

Nachhaltigkeit

→

Hauptartikel

:

Nachhaltige Energie

Die Windenergie gehört zu den umweltfreundlichsten, saubersten und sichersten Energieressourcen.cite-ref-77[77]cite-ref-bilgili-offshore-78-0[78] Ihre Nutzung wird in der wissenschaftlichen Literatur – auch verglichen mit anderen regenerativen Energien – zu den umweltschonendsten Energiegewinnungsformen gerechnet.cite-ref-ardente-et-al-214-79-0[79] Wie andere Arten der Energiegewinnung ist auch die Windstromerzeugung mit Eingriffen in die Umwelt verbunden, jedoch sind diese bei der Windenergie gering, leicht zu beherrschen und treten ausschließlich lokal auf. Verglichen mit den Umweltbelastungen der konventionellen Energieerzeugung sind sie vernachlĂ€ssigbar.cite-ref-bilgili-offshore-78-1[78]

Wie auch andere erneuerbare Energien ist die Energie des Windes nach menschlichem Ermessen zeitlich unbegrenzt verfĂŒgbar und steht somit im Gegensatz zu fossilen EnergietrĂ€gern und Kernbrennstoffen dauerhaft zur VerfĂŒgung. Ebenfalls entsteht bei der Windenergienutzung nahezu keine Umweltbelastung infolge von Schadstoffemissionen, wodurch die Windenergie als wichtiger Baustein der Energiewende sowie einer nachhaltigen und umweltschonenden Wirtschaftsweise angesehen wird. Da sie zugleich weltweit und im Überfluss vorhanden ist und ihre Wandlung vergleichsweise kostengĂŒnstig ist, wird davon ausgegangen, dass sie in einem zukĂŒnftigen regenerativen Energiesystem zusammen mit der Photovoltaik den Großteil der benötigten Energie bereitstellen wird.cite-ref-80[80]

Aufgrund ihres sehr geringen CO2-Ausstoßes von ca. 9,4 g/kWhcite-ref-81[81] gilt sie darĂŒber hinaus als wichtiges Mittel im Kampf gegen die globale ErwĂ€rmung.cite-ref-82[82] Zudem gibt es bei der Windenergie keine Risiken von großen oder extrem großen UmweltschĂ€digungen wie bei der Kernenergie infolge von schweren UnfĂ€llen.cite-ref-83[83] Über 20 Betriebsjahre liefert eine 5-MW-Anlage bei jĂ€hrlich 2000 Volllaststunden insgesamt 200 Millionen kWh Ökostrom, wodurch 120.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden können.cite-ref-84[84]

BefĂŒrworter der Windenergie versprechen sich von ihrer Nutzung zudem mehr Gerechtigkeit, da auf diese Weise insbesondere vor dem Hintergrund steigender Preis fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger auch Staaten ohne Energieressourcen einen höheren Grad der Selbstversorgung bis hin zur Autarkie in der Energieversorgung erreichen könnten.

Moderne Windenergieanlagen besitzen eine kurze energetische Amortisationszeit von nur wenigen Monaten.cite-ref-85[85]cite-ref-guezuraga-86-0[86]cite-ref-haapala-87-0[87]

Bislang nicht gelöst ist das Problem des Recyclings ausgedienter Windkraftanlagen, da die vorhandenen KapazitĂ€ten fĂŒr die Entsorgung von Windkraftanlagen fĂŒr die in den nĂ€chsten Jahren entstehenden Mengen nicht ausreichen und Verfahren zur Verwertung der aus Verbundwerkstoffen aus verklebten Glas- und Kohlenstofffasern bestehenden RotorblĂ€tter noch entwickelt werden mĂŒssen. Nach Feststellungen in einer durch das Umweltbundesamt veröffentlichten Studie werden bei dem ZersĂ€gen der RotorblĂ€tter lungengĂ€ngige Stoffe freigesetzt, die das Lungenkrebsrisiko erhöhen, und eine Verbrennung der verwendeten carbonfaserverstĂ€rkten Verbundwerkstoffe ist nur unter extremen Bedingungen möglich.cite-ref-88[88]cite-ref-89[89]

FlÀchenverbrauch

Die Energieerzeugung aus Windenergie weist insgesamt einen vergleichsweise niedrigen FlĂ€chenverbrauch auf. Die von ihr ausgehende FlĂ€chenversiegelung durch die Fundamente ist verglichen mit konventionellen Energiegewinnungsformen sehr gering.cite-ref-90[90] Grund hierfĂŒr ist, dass die eigentliche Energiegewinnung in der Höhe stattfindet.cite-ref-91[91] Nahezu 99 % der von einem Windpark beanspruchten FlĂ€che können weiterhin fĂŒr ihre ursprĂŒnglichen Zwecke genutzt werden.cite-ref-92[92] Als Standort werden zumeist landwirtschaftliche FlĂ€chen gewĂ€hlt. In Deutschland stehen etwa 95 % aller Windkraftanlagen auf landwirtschaftlicher FlĂ€che, 3,3 % stehen in Wald- oder Forstgebieten und 1,5 % auf sonstigen Standorten.cite-ref-93[93]

FĂŒr eine moderne Windkraftanlage geht man von circa 0,4 ha (4.000 mÂČ) beanspruchter FlĂ€che aus. Die FundamentflĂ€che moderner Anlagen der 3-MW-Klasse liegt bei ca. 350–500 mÂČ, die grĂ¶ĂŸten derzeit errichteten Windkraftanlagen vom Typ Enercon E-126 liegen bei einer Leistung von 7,6 MW bei einer FundamentflĂ€che von etwa 600 mÂČ. Hinzu kommt bei Verwendung eines Mobilkranes die KranstellflĂ€che mit einem FlĂ€chenverbrauch von circa 0,3 ha, die wĂ€hrend des Betriebes der Anlage dauerhaft erhalten bleibt.cite-ref-lfu-bayern-94-0[94] KranstellflĂ€chen werden zumeist geschottert, wodurch sie wasserdurchlĂ€ssig bleiben und nicht zur Bodenversiegelung beitragen. Kommt zur Errichtung der Anlage ein Turmdrehkran zum Einsatz, reduziert sich der FlĂ€chenbedarf fĂŒr die Montage des Krans und der Windkraftanlage auf rund 0,12 ha.cite-ref-95[95] Daneben kann ggf. ein Neu- oder Ausbau der Zuwegung zur Anlage notwendig werden, zudem wird wĂ€hrend der Bauphase temporĂ€r eine BedarfsflĂ€che von 0,2–0,3 ha fĂŒr die Lagerung und evtl. Vormontage von Anlagenteilen benötigt.

Insgesamt betrug der FlĂ€chenverbrauch von Windkraftanlagen in Deutschland im Jahr 2011 rund 100 kmÂČ.cite-ref-lfu-bayern-94-1[94] Zum Vergleich: Laut Statistik der Kohlenwirtschaft wurde Stand 2017 seit Beginn der AbbautĂ€tigkeiten fĂŒr Braunkohle in Tagebauen in Deutschland insgesamt 1773 kmÂČ FlĂ€che in Anspruch genommen, von der etwa 69,7 % bis Ende 2016 bereits rekultiviert wurden.cite-ref-96[96] Dabei wurden mehr als 300 Siedlungen fĂŒr den Braunkohlebergbau aufgegeben und ca. 100.000 Menschen umgesiedelt.cite-ref-97[97] Der Anteil der Braunkohle am deutschen Stromverbrauch lag 2017 grob beim 1,5-fachen der Windstromerzeugung.cite-ref-ageb-98-0[98] Geht man von einer Stromproduktion von 6–8 Mio. kWh jĂ€hrlich und einem FlĂ€chenverbrauch von 4.000 mÂČ aus, was typische Werte fĂŒr eine moderne Binnenlandanlage der 3-MW-Klasse sind, so ergibt sich ein Stromertrag von 1.500–2.000 kWh pro mÂČ GesamtflĂ€che pro Jahr. Auf Starkwindstandorten liegt der FlĂ€chenertrag noch deutlich höher.cite-ref-99[99] Zum Vergleich: Bei der Nutzung von Energiemais als Substrat fĂŒr Biogasanlagen ergeben sich pro Jahr nutzbare Biomethanausbeuten von ca. 45 MWh pro ha bzw. 4,5 kWh pro mÂČ und Jahr.cite-ref-100[100] Hiervon kann in einer Biogasanlage ca. 35–40 % in Strom gewandelt werden.

In Deutschland vereinbarte die Ampel-Regierung, dass 2 % der LandesflĂ€che fĂŒr Windenergie zur VerfĂŒgung stehen sollen. Dies entspricht nicht ganz der FlĂ€che von Straßen (2,6 %) und GewĂ€ssern (2,3 %). Von diesen 2 % wird wiederum nur ein kleiner Teil tatsĂ€chlich fĂŒr die Windkraftanlagen, Zuwege usw. benötigt, wĂ€hrend der Großteil weiter fĂŒr Landwirtschaft usw. zur VerfĂŒgung steht. Setzt man den Wert von 4600 mÂČ FlĂ€chenverbrauch fĂŒr Windkraftanlagen im Wald an, der im offenen GelĂ€nde wahrscheinlich zu hoch gegriffen ist, und geht von 5 Windkraftanlagen pro Quadratkilometern aus, so wĂŒrden von den 2 % LandesflĂ€che nur 2,3 % tatsĂ€chlich durch die Windenergie beansprucht. Auf Deutschland hochgerechnet entspricht dies ca. 0,05 Prozent der LandesflĂ€che.cite-ref-101[101]

Arbeitsplatz-Zahlen

Die Windenergietechnik erfordert bei gleicher Stromerzeugung ein Mehrfaches an ArbeitsplÀtzen, verglichen mit konventionellen Kraftwerken. Verglichen mit Kohlekraftwerken, die mit importierter Steinkohle betrieben werden, ist die Zahl der ArbeitsplÀtze pro generierter kWh um den Faktor 4 höher, verglichen mit Kernkraftwerken etwa um den Faktor 10.cite-ref-103[103]

Weltweit waren im Jahr 2017 ca. 1,148 Millionen Menschen in der Windenergie-Branche beschĂ€ftigt,cite-ref-ren21-2018-104-0[104] 2023 waren es etwa 1,4 Millionencite-ref-gwec2024s99-105-0[105]. In Deutschland stieg die Zahl der ArbeitsplĂ€tze von etwas mehr als Hunderttausend im Jahr 2011cite-ref-quaschning-255-106-0[106] auf rund 149.000 im Jahr 2014 an, etwa 130.500 davon im Bereich Onshore- und etwa 18.700 im Bereich Offshore-Windenergie.cite-ref-107[107] 2015 waren etwa 80 Prozent dieser ArbeitsplĂ€tze im Bereich Produktion und 20 Prozent in Betrieb und Wartung.cite-ref-108[108] Laut einer Studie der 'Gesellschaft fĂŒr Wirtschaftliche Strukturforschung' (GWS) erstrecken sich die BeschĂ€ftigungseffekte auf alle BundeslĂ€nder, nicht nur auf die vorwiegend in Norddeutschland befindlichen Zentren des Ausbaus.cite-ref-109[109]

2016 waren in Deutschland insgesamt 161.000 Menschen in der Windenergiebranche beschÀftigt. Mit dem Einbruch des deutschen Windenergiemarktes fiel diese Zahl laut IG Metall im Jahr 2017 um 26.000 und von 2018 bis Mitte 2019 um weitere 8.000 bis 10.000.cite-ref-110[110]

Hemmnisse beim Ausbau

In Deutschland stagniert der Ausbau der Onshore-Windenergie seit 2018.cite-ref-111[111] Der Brutto-Zubau der Windenergie an Land lag 2019 auf dem tiefsten Stand seit EinfĂŒhrung des EEG und betrug 1 Gigawatt (GW) bzw. 325 Anlagen.cite-ref-112[112] Als Hauptgrund fĂŒr die Stagnation wird die Genehmigungssituation gesehen, insbesondere die Pflicht zum bundesweiten Ausschreiben neuer Windkraftanlagen seit 2017 und Förderzusagen an immissionsschutzrechtlich noch nicht genehmigte Windenergieprojekte. Auch fehlende FlĂ€chen, zunehmende Klagen von NaturschutzverbĂ€nden und Konflikte mit der Luftverkehrssicherung spielen eine Rolle.cite-ref-113[113]cite-ref-114[114]cite-ref-tagesschau210113-115-0[115]

Gesellschaftliche Akzeptanz

Eine große Mehrheit der Bevölkerung befĂŒrwortet die Windenergienutzung, auch in Regionen noch ohne Windkraftanlagen, wie Umfragen international belegen (Deutschland,cite-ref-116[116] Schweiz,cite-ref-117[117] USAcite-ref-118[118]). In der Vergangenheit grĂŒndeten sich trotzdem gelegentlich BĂŒrgerinitiativen gegen geplante Projekte.

Siehe auch

:

Erneuerbare Energien

und

Windkraftanlage

Umweltauswirkungen

→

Hauptartikel

:

Windkraftanlage#Auswirkungen auf die Umwelt

Da eine Windkraftanlage aus der Energie des Windes ElektrizitĂ€t erzeugt, muss der Wind hinter der Anlage weniger Energiegehalt aufweisen als vor ihr. Eine Windkraftanlage wirft immer einen Windschatten auf die windabgewandte Seite (Leeseite). Hinter der Anlage entsteht stets ein Nachlauf (Wake-Effekt), ein turbulenter Windschweif mit einer geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zum Wind vor der Anlage. Hierdurch entstehen Strömungen und Verwirbelungen.cite-ref-119[119] Windparks durchmischen die unteren Luftschichten, was insbesondere in der Nacht zu lokaler ErwĂ€rmung fĂŒhrt. Eine Studie, der ein Szenario zugrunde liegt, dass die USA den gesamten derzeitigen Strombedarf aus Windkraft deckt, kommt zu dem Schluss, dass sich dadurch die Luft in 2 m Abstand zur ErdoberflĂ€che auf dem Gebiet der USA um durchschnittlich 0,24 °C erwĂ€rmen wĂŒrde. Als Ursache wurde neben dem direkten Durchmischungseffekt auch die Erhöhung des vertikalen Gradienten der Windgeschwindigkeit genannt, was verstĂ€rkte Turbulenzen bewirke. Im Gegensatz zur durch Treibhausgase hervorgerufenen globalen ErwĂ€rmung kommt es also nicht zu einer Erhöhung der in der AtmosphĂ€re befindlichen WĂ€rmeenergie, sondern zu einer Umverteilung bereit vorhandener Energie. Langfristig wĂŒrde sich diese ErwĂ€rmung der oberflĂ€chennahen Luftschicht zugleich mit der AbkĂŒhlung aufgrund geringerer Kohlendioxid-Emissionen relativieren. Insgesamt seien die klimatischen Effekte der Windenergie nicht notwendigerweise vernachlĂ€ssigbar, aber klein im Vergleich zur Verbrennung fossiler Brennstoffe. Zugleich schneide die Windenergie „pro gewonnener Energieeinheit in jeglicher vernĂŒnftigen Maßeinheit langfristiger Umweltauswirkungen“ besser ab als fossile Brennstoffe.cite-ref-120[120]

Laut einer Mitteilung des Westdeutschen Rundfunkscite-ref-121[121] sind die Umweltkosten der Windenergie am geringsten. Sie betragen 0,28 ct/kWh, wobei 0,18 ct davon auf Treibhausgase entfallen (Herstellung, Transport, RĂŒckbau, Recycling).

Internationale Entwicklung

Globale Statistik

| Platz | Staat | Leistung in MW |
|---|---|---|
| 0 1 | China | 474.600 |
| 0 2 | USA | 150.455 |
| 0 3 | Deutschland | 69.475 |
| 0 4 | Indien | 44.736 |
| 0 5 | Spanien | 30.748 |
| 0 6 | Großbritannien | 30.036 |
| 0 7 | Brasilien | 28.580 |
| 0 8 | Frankreich | 23.474 |
| 0 9 | Kanada | 16.986 |
| 10 | Schweden | 16.251 |
| 11 | Italien | 12.012 |
| 12 | Australien | 11.989 |
| 13 | TĂŒrkei | 11.697 |
| 14 | Niederlande | 11.015 |
| 15 | Polen | 9.383 |
| 16 | Mexiko | 8.310 |
| 17 | DĂ€nemark | 7.107 |
| 18 | Finnland | 6.946 |
| 19 | Portugal | 5.804 |
| 20 | Belgien | 5.315 |
| 21 | Griechenland | 5.226 |
| 22 | Japan | 5.214 |
| 23 | Norwegen | 5.130 |
| 24 | Vietnam | 4.910 |
| 25 | Chile | 4.800 |
| 26 | Irland | 4.713 |
| 27 | Österreich | 3.885 |
| 28 | Argentinien | 3.705 |
| 29 | SĂŒdafrika | 3.560 |
| 30 | RumÀnien | 3.077 |
| | Weltweit | 1.051.079 |

Siehe auch

:

Windenergie/Tabellen und Grafiken

International liegen nach installierter Leistung die Volksrepublik China, USA, Deutschland, Indien und Spanien auf den ersten fĂŒnf RĂ€ngen. Österreich lag Ende 2017 mit 2828 MW außerhalb der Top 20, die Schweiz verfĂŒgt bisher nur ĂŒber eine geringe Windenergieleistung.cite-ref-gwec-2017-18-1[18] 2017 deckte die Windenergie in mindestens 13 Staaten mehr als 10 % des ElektrizitĂ€tsbedarfes. Auch in der EU lag der Anteil mit ca. 11,6 % ĂŒber diesem Wert, wobei insgesamt 8 EU-Mitgliedsstaaten ĂŒber dem Durchschnitt lagen. Den höchsten Windstromanteil hatte mit 43,4 % DĂ€nemark. Ein besonderes schnelles Wachstum hatte Uruguay vorzuweisen, das den Windstromanteil in nur drei Jahren von 6,2 auf 26,3 % steigerte.cite-ref-ren21-2018-104-1[104]

Die Ende 2017 weltweit installierte Leistung hat ein Stromerzeugungspotenzial, das 5,6 % des Weltstromverbrauchs entspricht.cite-ref-ren21-2018-104-2[104] Das Regelarbeitsvermögen der rund 142 GW, die Ende 2015 in der EU installiert waren, liegt in einem durchschnittlichen Jahr bei 315 TWh, entsprechend 11,4 % des ElektrizitÀtsbedarfes der EU.cite-ref-123[123]

In Deutschland, DĂ€nemark und Spanien gab es ĂŒber Jahre eine durch den politischen Willen getragene gleichmĂ€ĂŸige Entwicklung der Windenergie. Dies hat zur Entwicklung eines neuen Industriezweiges in diesen drei Staaten gefĂŒhrt. Im Jahre 2009 hatten die fĂŒhrenden Hersteller mit Standorten in Deutschland noch einen Anteil von mehr als 36 %, zwei Jahre spĂ€ter hatten allein die fĂŒnf grĂ¶ĂŸten asiatischen Unternehmen einen Anteil von 36 % am Weltmarkt erreicht. Insgesamt decken die zehn Top-Firmen der Windenergiebranche rund 80 % des weltweiten Bedarfes ab.cite-ref-124[124] Deutschland ist einer der Hauptexporteure von Windkraftanlagen.

2024 wurden weltweit ca. 117 GW neu installiert, fast 80 GW davon in der Volksrepublik China.cite-ref-gwec2025s85-1-2[1]

Quelle: GWECcite-ref-gwec2025s85-1-3[1]

Europa

→

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:

Windenergie in Europa

In den 27 Staaten der EuropÀischen Union waren Ende 2024 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 230,98 GW in Betrieb.cite-ref-windeurope2024-125-0[125] Davon befanden sich 210,36 GW an Land (91,1 %) und 20,62 GW im Meer (8,9 %).cite-ref-windeurope2024-125-1[125] 2023 und 2024 deckte Wind jeweils 19 % des Strombedarfs der EU.cite-ref-windeurope2024-125-2[125]cite-ref-windeurope2023-126-0[126] Der Neuzubau im Jahr 2024 hatte 12,86 GW betragen, davon 1,39 GW offshore.cite-ref-windeurope2024-125-3[125]

In ganz Europa, einschließlich Norwegen (5,19 GW), Großbritannien (31,64 GW), der Ukraine (1,95 GW) und der TĂŒrkei (13,79 GW), waren Ende 2024 insgesamt 284,91 GW installiert.cite-ref-windeurope2024-125-4[125] 2024 lieferte Wind – wie auch 2023 – 20 % des europĂ€ischen Bedarfs an elektrischer Energie.cite-ref-windeurope2024-125-5[125]cite-ref-windeurope2023-126-1[126]

Deutschland

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Hauptartikel

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Windenergie in Deutschland

Die Windenergie ist die wichtigste Form der Stromerzeugung in Deutschland. Im Jahr 2024 lieferten Windkraftanlagen rund 136,4 TWh elektrische Energie, deutlich mehr als Braunkohlekraftwerke, die mit 71,1 TWh auf Rang zwei lagen.cite-ref-bbfraunise2025-127-0[127] Ende 2024 waren in Deutschland 72,67 GW Windenergie installiert, davon 63,55 GW an Land (87,4 %) und 9,12 GW (12,6 %) in Offshore-Windparks.cite-ref-windeurope2024-125-6[125]

Australien

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:

Windenergie in Australien

In Australien waren Ende 2023 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 11,48 GW installiert (2022: 10,54 GW).cite-ref-gwec2024s149-17-1[17] Sie befanden sich alle an Land.

Belgien

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:

Windenergie in Belgien

FĂŒr Belgien waren Ende 2024 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 5,65 GW in Betrieb, davon 3,39 GW an Land (60,0 %) und 2,26 GW im Meer (40,0 %).cite-ref-windeurope2024-125-7[125] Wind lieferte 2024 insgesamt 16 % des belgischen Strombedarfscite-ref-windeurope2024-125-8[125] (2023: 18 %cite-ref-windeurope2023-126-2[126]).

Brasilien

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Hauptartikel

:

Windenergie in Brasilien

Brasilien hatte Ende 2023 eine installierte Leistung von 30,45 GW (2022: 25,63 GW).cite-ref-gwec2024s149-17-2[17]

Chile

→

Hauptartikel

:

Windenergie in Chile

In Chile waren Ende 2023 Windkraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von 4,58 GW installiert (2022: 3,89 GW).cite-ref-gwec2024s149-17-3[17]

DĂ€nemark

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:

Windenergie in DĂ€nemark

DĂ€nemark war u. a. aufgrund seiner durch die geographische Lage des Landes bedingten guten Windbedingungen sowie der Tradition der Windenergienutzung, auf die in den 1970er Jahren institutionell wie technologisch aufgebaut werden konnte, der Pionier in der Entwicklung der modernen Windkrafttechnik (siehe auch Geschichte der Windenergienutzung). Von DĂ€nemark aus verbreitete sich die Windenergienutzung ab den 1970er Jahren weltweit. Bereits 1981 wurde ein erstes Einspeisegesetz eingefĂŒhrt, das Windstromproduzenten einen festen Preis pro kWh zusicherte und damit Investitionssicherheit schuf.cite-ref-robert-gasch-2013-53-1[53] Im Jahr 2012 ĂŒberstieg der Anteil der Windenergie am dĂ€nischen Stromverbrauch zum ersten Mal die 30-%-Marke. Bis 2020 sollte der Anteil gemĂ€ĂŸ den Ausbauplanungen der dĂ€nischen Regierung 50 % betragen.cite-ref-128[128] Im Jahr 2019 deckte Windstrom 47 % des dĂ€nischen Strombedarfes.cite-ref-reuters-47-129-0[129] 2015, als ca. 42 % Windstromanteil erreicht wurden, wurden ca. 14,1 TWh Windstrom produziert.cite-ref-130[130]

DĂ€nemark setzt sowohl auf die Windenergie an Land als auch auf die Windkraft im Meer (Offshore-Windenergie). Im Gegensatz zu Deutschland, wo die meisten Offshore-Windparks zum Schutz des Wattenmeers sowie aus Sorge um touristische Belange weit vor der KĂŒste geplant sind, sind die dĂ€nischen Windparks vor allem im kĂŒstennahen Bereich in geringen Wassertiefen zu finden.cite-ref-131[131] Bedeutende Offshore-Windparks sind Horns Rev, Nysted und Anholt. Im MĂ€rz 2013 ĂŒberschritt die in Offshore-Windparks installierte Anlagenleistung 1000 MW.cite-ref-132[132] Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2020 sieht die dĂ€nische Windagentur ein Potenzial von bis zu 18 GW.cite-ref-133[133]

Japan

In Japan waren Ende 2023 landgestĂŒtzte Windkraftanlagen mit einer Leistung von 5,03 GW installiert, (2022: 4,53 GW), dazu kamen 0,19 GW im Meer.cite-ref-gwec2024s149-17-4[17]

In Japan gibt es Ă€hnlich wie in Deutschland einen festen VergĂŒtungssatz fĂŒr erneuerbare Energien. Die VergĂŒtung fĂŒr elektrischen Strom aus Windenergieanlagen betrĂ€gt seit 1. Juli 2012 mit 23,1 Yen pro kWh (umgerechnet 24 Cent im Berichtsmonat Juli 2012) deutlich mehr als in anderen LĂ€ndern.cite-ref-134[134] Stand Ende 2019 hatte Japan 4 GW an ErzeugungskapazitĂ€t aus Wind.cite-ref-135[135] Nach PlĂ€nen der japanischen Regierung soll bis 2040 allein Offshore 30-45 GW an ErzeugungskapazitĂ€t aufgebaut werden.cite-ref-136[136]

Niederlande

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Hauptartikel

:

Windenergie in den Niederlanden

Die Niederlande hatten Ende 2024 Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 11,71 GW, davon 6,97 GW an Land (59,5 %) und 4,74 GW im Meer (40,5 %).cite-ref-windeurope2024-125-9[125] Sie lieferten 2024 zusammen 29 % des niederlÀndischen Strombedarfs.cite-ref-windeurope2024-125-10[125]

Österreich

| Bundesland | Anzahl WEA | Leistung |
|---|---|---|
| Burgenland | 0 456 | 1419,3 MW |
| KĂ€rnten | 000 10 | 000 27,7 MW |
| Niederösterreich | 0 823 | 2199,59 MW |
| Oberösterreich | 00 31 | 00 50,27 MW |
| Salzburg | – | – |
| Steiermark | 0 122 | 0 324,15 MW |
| Tirol | – | – |
| Vorarlberg | – | – |
| Wien | 000 9 | 000 7,4 MW |
| Österreich gesamt | 1.451 | 4.028 MW |

Ende 2024 waren in Österreich 1.451 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 4.028 MW in Betrieb.cite-ref-windeurope2024-125-11[125]cite-ref-igwindat2025-137-1[137] Sie produzieren rechnerisch genug Strom fĂŒr 2,65 Millionen Haushalte, also fĂŒr mehr als die HĂ€lfte der österreichischen Haushalte.cite-ref-windfaktenat2024-138-0[138]

2014 war mit zusĂ€tzlichen 411 MW Windkraftleistung das bisher stĂ€rkste Ausbaujahr in Österreich (Stand 2023). Fast die HĂ€lfte davon (192 MW) wurde im Burgenland errichtet. Das Burgenland ist seit MĂ€rz 2013 rechnerisch stromautark.cite-ref-burgenland-stromautarkie-139-0[139]

Die Gesamtproduktion aller WindrĂ€der Österreichs belief sich 2024 auf 9,37 TWh.cite-ref-ise2024at-140-0[140] Dies entsprach etwa 15,4 Prozent des gesamten 2024 in Österreich öffentlich erzeugten Stroms.cite-ref-ise2024at-140-1[140] 2019 wurden etwa 13 % des österreichischen Strombedarfs aus Windkraft gedecktcite-ref-windeurope2019-141-0[141], 2020 waren es 12 %cite-ref-windeurope2020-142-0[142], 2021 waren es 11 %cite-ref-windeurope2021-143-0[143] und 2022 wieder rund 12 %.cite-ref-windeurope2022-144-0[144]

In Oberzeiring in der Steiermark wurde 2002 der Tauernwindpark (damals 11 × 1,75 MW = 19,25 MW Gesamtleistung) errichtet, welcher Österreichs bisher höchstgelegener Windpark auf 1900 m Seehöhe ist. Er umfasst nach einem im Jahr 2019 abgeschlossenen Umbau zehn Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32 MW.cite-ref-tauernwindpark-start-145-0[145]cite-ref-tauernwindpark-daten-146-0[146]

Mit Abstand am meisten Windenergie wird in Niederösterreich produziertcite-ref-n-spitzenreiter-147-0[147], siehe auch die Liste von Windkraftanlagen in Niederösterreich. Allerdings nahm der dortige Ausbau von 2015 bis 2020 deutlich ab.cite-ref-n-ausbaureduktion-148-0[148]cite-ref-149[149]

In Vorarlberg steht noch kein grĂ¶ĂŸeres Windkraftwerk. Planungen fĂŒr einen Windpark auf dem PfĂ€nder wurden begonnen,cite-ref-150[150] nach der Ausweisung eines Wasserschutzgebiets 2023 aber wieder zurĂŒckgestellt.cite-ref-151[151]

Polen

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Hauptartikel

:

Windenergie in Polen

In Polen waren Ende 2024 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 10,23 GW installiert; sie befanden sich alle an Land.cite-ref-windeurope2024-125-12[125] Sie trugen 14 % des benötigten polnischen Stroms bei.cite-ref-windeurope2024-125-13[125]

Portugal

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Hauptartikel

:

Windenergie in Portugal

Bis Ende 2024 hatte Portugal eine installierte Windkraftleistung von 5,96 GW aufgebaut.cite-ref-windeurope2024-125-14[125] Der Windstromanteil am gesamten portugiesischen Stromverbrauch im Jahr 2024 betrug 28 %.cite-ref-windeurope2024-125-15[125]

Schweden

→

Hauptartikel

:

Windenergie in Schweden

Ende 2024 lag die in Schweden installierte Gesamtleistung der Windkraftwerke bei 17,20 GW.cite-ref-windeurope2024-125-16[125] Der Anteil des Windstroms am gesamten schwedischen Verbrauch lag 2024 bei 31 %.cite-ref-windeurope2024-125-17[125]

Schweiz

Die erste Windkraftanlage der Schweiz wurde 1986 in Langenbruck BL vom Ökozentrum in Betrieb genommen.cite-ref-152[152]cite-ref-153[153]

Ab 1996 entstand mit dem Windkraftwerk Mont Crosin im Kanton Jura der erste leistungsstarke Windpark in der Schweiz; er wurde bis 2013 auf eine Leistung von 29 MW ausgebaut.cite-ref-154[154] Auf der GĂŒtsch ob Andermatt steht auf rund 2300 m ĂŒber dem Meeresspiegel der Windpark GĂŒtsch, er hat seit 2012 vier Anlagen mit insgesamt 3,3 MW Leistung. Der Windpark Gries ist Europas höchstgelegener Windpark und steht auf rund 2500 m ĂŒber dem Meeresspiegel beim Gries-Stausee im Kanton Wallis; es handelt sich um vier Enercon-Turbinen mit zusammen 9,3 MW Leistung.

Mit EinfĂŒhrung der kostendeckenden EinspeisevergĂŒtung (KEV) 2009 sind einige Erweiterungen und neue Windparks entstanden. Ende 2017 waren in der Schweiz insgesamt 37 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 75 MW installiert und am Netz. Ab 2014 wurden in der Schweiz jĂ€hrlich von 100 GWh (2014: 100,9 GWh)cite-ref-155[155] bis 150 GWh erzeugt. 2022 waren in der Schweiz nunmehr 41 Windkraftanlagen in Betrieb mit einem unverĂ€ndert bescheidenen Beitrag von 0,2 bis 0,3 Prozent an der nationalen Stromerzeugung, die NZZ nannte es ein „kĂŒmmerliches Dasein“. Das Ziel des Bundes ist bis ins Jahr 2050 eine Stromerzeugung aus Wind von 4'300 GWh. Die Raumplanung stand jedoch den sinnvollen Standorten im Mittelland im Weg.cite-ref-windstark-33-1[33]cite-ref-156[156] Ende 2023 lag die installierte Leistung der Windkraftanlagen der Schweiz bei 101 MW.cite-ref-windeurope2023-126-3[126]

Der vom Bundesamt fĂŒr Energie (BfE) veröffentlichte Windatlascite-ref-157[157] wurde von Gegnern wie BefĂŒrwortern der Windenergie als ungenau kritisiert. Vor dem Bau einer Anlage werden genaue Windmessungen durchgefĂŒhrt, wĂ€hrend der Windatlas auf Modellierungen angewiesen sei. Zudem stamme laut BefĂŒrwortern der Zielwert des Bundesamts von 4'300 GWh aus dem Jahr 2004, als die damalige Windkarte insbesondere fĂŒrs Mittelland zu tiefe Windwerte angezeigt habe.cite-ref-158[158]

Spanien

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Windenergie in Spanien

Ende 2024 lag die in Spanien installierte Gesamtleistung der Windkraftwerke bei 31,18 GW, das war der drittgrĂ¶ĂŸte Leistungswert in Europa (nach Deutschland und Großbritannien).cite-ref-windeurope2024-125-18[125] Der Anteil des Windstroms am gesamten spanischen Verbrauch lag 2024 bei 25 %.cite-ref-windeurope2024-125-19[125]

Die Entwicklung der modernen Windenergienutzung begann in Spanien Mitte der 1990er Jahre, als staatliche Förderungen eingefĂŒhrt wurden. Diese waren industriepolitisch motiviert, wobei die Schaffung neuer ArbeitsplĂ€tze im Vordergrund stand.cite-ref-schaffarczyk-80-159-0[159] Zudem sind die geographischen Bedingungen fĂŒr die Windkraft gĂŒnstig sowie WiderstĂ€nde durch die Bevölkerung aufgrund der geringen Besiedlungsdichte selten.cite-ref-160[160] Bis 2006 hatte Spanien bei der installierten Leistung mit 11.630 MW weltweit hinter Deutschland den zweiten Platz inne. Bis 2012 wurden mehr als 11 GW zugebaut, was aber nicht verhindern konnte, dass China und die USA nach installierter Leistung an dem Land vorbeizogen: 2012 lag Spanien mit einer installierten Leistung von 22,8 GW weltweit auf dem vierten Platz, womit es weiterhin zu den fĂŒhrenden Windenergienutzern gehörte.cite-ref-161[161]

Nach vorlĂ€ufigen Zahlen des Netzbetreibers Red ElĂ©ctrica de España war die Windenergie im Jahr 2013 der wichtigste spanische Stromproduzent. Mit einem Anteil von 21,1 % lag die Windenergie damit knapp vor der Kernenergie mit 21,0 %, Kohlekraft (14,6 %) und Großwasserkraft (14,4 %). Die Gesamterzeugung Spaniens betrug 246,17 TWh. Spanien ist nach Angaben der Windkraft-Fachzeitschrift Windpower Monthly damit das erste Land, in dem die Windenergie auf Platz 1 der Erzeugungsstatistik liegt.cite-ref-162[162]

Mit Siemens Gamesa hat einer der grĂ¶ĂŸten Windkraftanlagenhersteller der Welt seinen Sitz in Spanien. Zudem avancierte Iberdrola zu einem weltweit fĂŒhrenden Investor in der Branche.cite-ref-schaffarczyk-80-159-1[159]

Vereinigtes Königreich

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Windenergie im Vereinigten Königreich

Großbritannien setzt besonders stark auf offshore-Windkraft: Das Vereinigte Königreich war jahrelang fĂŒhrend beim Aufbau von offshore-Windparks. Ende 2024 hatte das Königreich 15,93 GW an offshore-Windenergieleistung installiert.cite-ref-windeurope2024-125-20[125] Dazu kamen 15,70 GW an Land installierte Windleistung, so dass das Königreich insgesamt Anlagen mit einer Leistung von 31,64 GW besaß.cite-ref-windeurope2024-125-21[125] Im Jahr 2024 deckte Wind 30 % des britischen Strombedarfs, wobei 13 % von den Anlagen an Land und 17 % von den Anlagen im Meer geliefert wurden.cite-ref-windeurope2024-125-22[125]

Vereinigte Staaten

Ende 2023 lag die in den Vereinigten Staaten installierte Gesamtleistung der Windkraftwerke bei 150,4 GW (2022: 144,4 GW).cite-ref-gwec2024s149-17-5[17]

Die USA sind nach DĂ€nemark das Land, das auf die lĂ€ngste Geschichte der modernen Windstromnutzung zurĂŒckblicken kann. Erste Fördermaßnahmen wurden Ende der 1970er Jahre infolge der Ölkrisen beschlossen. Daraufhin setzte in Kalifornien, wo neben der staatlichen Förderung auch ein bundesstaatliches Förderprogramm aufgelegt wurde, Anfang der 1980er Jahre ein frĂŒher Windenergieboom ein.cite-ref-163[163] Ende 2020 waren in den USA Windkraftanlagen mit einer Leistung von 122,3 GWcite-ref-globwindgwec2021-164-0[164] installiert (2016: 82,2 GW, 2019: 105,4 GW). Der Zubau 2020 betrug 16,2 GW.cite-ref-globwindgwec2021-164-1[164] Im Jahr 2015 wurden 191 TWh Strom aus Windenergie produziert,cite-ref-165[165] 2020 waren es 338 TWh, das waren 8,4 % der bereitgestellten elektrischen Energie.cite-ref-166[166]

Gefördert werden Windkraftanlagen – wie auch andere Formen erneuerbarer Energien – in den USA per Production Tax Credit; die Höhe dieser Steuergutschrift betrug 2013 2,2 US-Cent/kWh. Diese lĂ€uft (Stand November 2016cite-ref-167[167]) bis 2020. Obwohl es in den USA vor 2016 keine Offshore-Windparks gab, kamen Windkraftanlagen 2011 auf einen vergleichsweise hohen KapazitĂ€tsfaktor von 33 %, entsprechend etwa 3000 Volllaststunden.cite-ref-168[168]cite-ref-169[169]

Volksrepublik China

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Hauptartikel

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Windenergie in China

Erste Schritte zur modernen Windenergienutzung gab es in der Volksrepublik China bereits in den 1980er Jahren, als der Germanische Lloyd ein Testfeld in der Inneren Mongolei betrieb. Zudem wurden, unterstĂŒtzt durch Förderprogramme, kleine Windkraftanlagen nach China geliefert, um dort die Elektrifizierung des Landes voranzutreiben. Über eine Nischenfunktion kamen diese Projekte jedoch nicht hinaus.cite-ref-170[170]

Seit Mitte der 2000er Jahre wird die Windenergie in der Volksrepublik dagegen massiv ausgebaut. Ende 2006 waren erst 2,6 GW installiert, bis 2009 verdoppelte sich die KapazitĂ€t jĂ€hrlich (Ende 2009 waren 25 GW installiert). 2010 wurden 19 GW zugebaut, womit in diesem Jahr rund die HĂ€lfte der weltweit zugebauten Leistung auf China entfiel.cite-ref-wwereport2010-171-0[171] Bis Ende 2016 waren 168,7 GW installiert; gut ein Drittel der weltweit installierten Leistung. Der Zubau im Jahr 2017 betrug 19,5 GW.cite-ref-gwec-2017-18-2[18] Die Stromproduktion lag 2015 bei 186,3 TWh, was ca. 3,3 % der chinesischen Gesamtproduktion entsprach.cite-ref-172[172] Dieses Wachstum ĂŒbertraf deutlich die Erwartungen des zwölften FĂŒnfjahresplans von 2011, in dem ein Ausbau auf 200 GW bis zum Jahr 2020 vorgesehen war.cite-ref-173[173] 2016 wurde das Ziel nur auf 250 GW angehobencite-ref-174[174] und eine moderate Absenkung der EinspeisevergĂŒtungen beschlossen,cite-ref-175[175] da es regional Probleme mit dem Netzausbau gibt. 2020 nahm China Anlagen mit einer Leistung von etwa 58 Gigawatt neu in Betrieb.cite-ref-176[176]

Literatur

‱ Albert Betz: Windenergie und ihre Ausnutzung durch WindmĂŒhlen. Ökobuch, Kassel 1982, ISBN 3-922964-11-7. (Reprint der Ausgabe Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1926).
‱ Horst Crome: Handbuch Windenergie-Technik. Ökobuch Verlag, ISBN 3-922964-78-8.
‱ Robert Gasch, Jochen Twele (Hrsg.): Windkraftanlagen. Grundlagen, Entwurf, Planung und Betrieb. 9., aktualisierte Auflage. Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-12360-4.
‱ Erich Hau: Windkraftanlagen – Grundlagen, Technik, Einsatz, Wirtschaftlichkeit. 5. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-28876-0 eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
‱ Siegfried Heier: Nutzung der Windenergie. 7. Auflage. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8167-9587-2.
‱ Siegfried Heier: Windkraftanlagen: Systemauslegung, Netzintegration und Regelung. 5. Auflage. Vieweg/Teubner, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-8351-0142-5.
‱ Nicole Hesse: Windwerkerei. Praktiken der Windenergienutzung in der frĂŒhen deutschen Umweltbewegung. In: Technikgeschichte, ISSN 0040-117X, 83 (2016) H. 2, S. 125–150.
‱ Matthias Heymann: Die Geschichte der Windenergienutzung 1890–1990. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-593-35278-8.
‱ Martin Kaltschmitt, Wolfgang Streicher, Andreas Wiese (Hrsg.): Erneuerbare Energien. Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte. Springer Vieweg, Berlin / Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-03248-6.
‱ Jens-Peter Molly: Windenergie: Theorie, Anwendung, Messung. 2., vollst. ĂŒberarb. u. erw. Auflage. Verlag C.F. MĂŒller, Karlsruhe 1990, ISBN 3-7880-7269-5.
‱ Mario Neukirch: Die internationale Pionierphase der Windenergienutzung, Diss. Göttingen 2010, uni-goettingen.de (PDF; 1,8 MB)
‱ Volker Quaschning: Regenerative Energiesysteme. Technologie – Berechnung – Simulation. Hanser, MĂŒnchen 2015, ISBN 978-3-446-44267-2.
‱ Stefano Reccia, Daniel Pohl, Denise von der Osten: CleanTech Studienreihe. Band 2: Windenergie. Deutsches CleanTech Institut, Bonn 2009, ISBN 978-3-942292-02-3.
‱ Alois Schaffarczyk (Hrsg.): EinfĂŒhrung in die Windenergietechnik. Carl Hanser Verlag, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-446-43032-7.
‱ Hermann-Josef Wagner, Jyotirmay Mathur: Introduction to wind energy systems. Basics, technology and operation. Springer, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-32975-3.
‱ Viktor Wesselak, Thomas Schabbach, Thomas Link, Joachim Fischer: Handbuch Regenerative Energietechnik. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-53072-6.
‱ Daniel Hautmann: Windkraft neu gedacht, Carl Hanser Verlag, MĂŒnchen 2020, ISBN 978-3-446-46460-5.

Weblinks

Commons

: Windenergie

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Windenergie

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Literatur von und ĂŒber Windenergie im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Dia-Show der Bilder-Kategorie Wind turbines in Germany
‱ Bundesverband WindEnergie (Deutschland)
‱ Fördergesellschaft Windenergie (Deutschland)
‱ IG Windkraft (österreichische Interessenvertretung fĂŒr Windenergiebetreiber, -hersteller und -förderer)
‱ EWEA: EuropĂ€ischer Windkraftverband (englisch)
‱ Informationen zur Windenergie beim Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie
‱ Windenergie – Informationen des Bundesamts fĂŒr Energie (Schweiz)
‱ Portal „Windenergie“ bei der Agentur fĂŒr Erneuerbare Energien
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Einzelnachweise

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